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Internet & Telefonie in der Corona-Krise

In diesen Zeiten wird doppelt so viel telefoniert.

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die meisten in der Metropolregion Hamburg zu Hause bleiben. Und dort im Home-Office und beim Home-Schooling stark auf das Internet angewiesen sind. Auch darauf, über das klassische Festnetztelefon Kontakt zu den Angehörigen und Freunden zu halten. wilhelm.tel aus Norderstedt und sein Hamburger Partner willy.tel erreichen mit ihrem Glasfasernetz rund 1 Million Menschen in der Metropolregion Hamburg. Nun hat wilhelm.tel die Nutzungsdaten der letzten sieben Wochen (von den ersten COVID-19-Fällen Anfang März bis zum 20. April 2020) analysiert und Überraschendes festgestellt.

Eine Renaissance des Festnetzes und eine Oster-Überraschung

Diese besondere Zeit und das damit einhergehende Kontaktverbot zu Freunden und Familie führt zu einer massiven Nutzung einer liebgewonnenen Technologie: Dem guten alten Festnetztelefon. Und das mit einer besonderen Überraschung zu Ostern 2020. Die Analyse zeigt nach dem Auftreten der ersten COVID-19-Fälle in der Metropolregion Hamburg Ende Februar/Anfang März einen deutlichen Anstieg der Telefonieminuten. „So etwas haben wir in dieser Form noch nicht erlebt –  das Telefonieaufkommen hat sich Anfang März verdoppelt,“ erklärt Jörg Hickstein, Leiter TK Betrieb wilhelm.tel GmbH. „Wir sehen, dass die Menschen wieder öfter zum Hörer greifen, vermutlich vor allem, um mit ihren älteren Familienangehörigen in Kontakt zu bleiben.“ Das Mitteilungsbedürfnis der scheint groß zu sein – es hält das hohe Level und zieht zu Ostern noch einmal an: Ostersonntag um 11:00 Uhr sind die meisten am Telefon – hier erreichte laut Analyse der wilhelm.tel GmbH das Gesprächsaufkommen einen weiteren Höhepunkt.

Die Internetnutzung steigt leicht

In Bezug auf den Internettraffic verzeichnen die Experten von wilhelm.tel mit Beginn der Corona-Krise einen leichten Anstieg in der Metropolregion Hamburg. „Wir sehen zwischen dem 10. und dem 15. März einen Anstieg des IP-Traffics um rund 25 Prozent,“ so Jörg Hickstein. Die Internetnutzung stieg noch einmal leicht mit Ankündigung des Kontaktverbotes am 22. März, pendelt sich nun etwas oberhalb des Niveaus vor der Corona-Krise ein. Bei wilhelm.tel hatte man eine derartige Entwicklung erwartet. „Zu Beginn der Phase mit Home-Office und Home-Schooling haben sich die Menschen zu Hause eingerichtet, Programme heruntergeladen und erste Videokonferenzen durchgeführt, daher der Anstieg zu Mitte März,“ erklärt Hickstein. „Nun verschiebt sich die Nutzung aus den Büros nach Hause, der IP-Traffic bleibt aber nahezu gleich, bis auf einige Peaks, die wir auch in ‚normalen‘ Zeiten sehen.“

Keine Überraschungen bei Netflix, Amazon Prime & Co

Neben den Online-Lieferdiensten sollen ja Streamingdienste wie Amazon Prime, Netflix oder Disney Plus diejenigen sein, die aktuell am meisten von der Corona-Krise profitieren. Auch das Nutzungsvolumen der Streamingdienste hat wilhelm.tel seit den ersten COVID-19-Fällen Raum unter die Lupe genommen. In Bezug auf das Gesamtvolumen gab es zwei Entwicklungen mit Bezug zum Corona-Virus: Einen Anstieg auf ein ‚all-time-high‘ kurz vor der Ankündigung des Kontaktverbotes und danach eine Auswirkung der Drosselung der Netflix-Streams – am 19.03. hat Netflix angekündigt, 30 Tage lang die Bitraten für alle Streams in Europa zu reduzieren. Darüber hinaus gab es im Untersuchungszeitraum zwei Termine, die sich beim Volumen bemerkbar gemacht haben: Der Start von „Disney Plus“ am 24.03. und der vierten Staffel der Netflix-Erfolgsserie „Haus des Geldes“.

Die gute Nachricht: die Kapazität des Glasfasernetzes in der Metropolregion reicht

Mit seinem Glasfasernetz für die Metropolregion Hamburg, das schon ca. 3.700 km Glasfaserleitungen umfasst und nahezu jeden Haushalt in Norderstedt und jeden zweiten in Hamburg erreicht, stellen wilhelm.tel und willy.tel mit modernster Technologie auch in diesen Zeiten höchste Bandbreiten und Internetkapazitäten sicher. „Die Kapazitäten unseres Hochleistungsnetzes für die Metropolregion sind noch lange nicht ausgeschöpft,“ beruhigt Theo Weirich, Geschäftsführer von wilhelm.tel. „Wir garantieren, dass die vereinbarte Bandbreite an den Häusern auch ankommt.“ Für die Verteilung innerhalb des Hauses oder der Wohnanlage sei wilhelm.tel nicht mehr verantwortlich. „Aber im Zuge unserer ‚Gigabit-Initiative‘ beginnen wir damit, auch die Innenhausverkabelung zunehmend auf Glasfaser umzustellen,“ erklärt Weirich. „Wir sehen an unseren Zahlen auch im Vergleich zu anderen Regionen, wie wichtig es ist, auf ein performantes Internet-Backbone in Form eines Glasfasernetzes zu setzen. Ein echter Glasfaseranschluss bis in jedes Gebäude ist nicht nur schneller, sondern erreicht die zugesicherten Bandbreiten zuverlässiger und stabiler als andere Anschlusstechnologien. So setzen wir das in der gesamten Metropolregion seit über 20 Jahren konsequent um.“

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