Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung (PmP, P2MP)

Datenverbindung einem Standort zu mehreren Standorten

P2MP-Verbindungen stellen eine Datenkommunikationsverbindung zwischen mehr als zwei  Standorten her. An jedem Standort wird der bereitzustellende Dienst auf Schnittstellen der Ethernet-Technologie wie 10BaseT, 100BaseT oder auch 1000BaseSX präsentiert. Sie sind standardisiert und in elektrischer oder optischer Ausführung ausgeprägt. P2MP-Verbindungen zeichnen sich u.a. durch hohe Skalierbarkeit der Standort-Anzahl, einfache Integrierbarkeit zusätzlicher Standorte ins Netz, geringe Latenzzeiten, homogene Netzstruktur sowie Entkopplung von Layer zwei und Layer drei in der Datenübertragung aus.

Von einem zu mehreren Punkten

P2MP-Verbindungen bei wilhelm.tel bestehen aus verschiedenen Teilen:

  • Endgerät in der Kundenlokation A
  • Glasfaserverbindung von der Kundenlokation A zum nächstgelegenen PoP-Standort
  • Ethernetswitch im PoP-Standort A, der den Ethernet-Port für die Glasfaserverbindung zum Kunden bereit stellt und Ethernetports für Verbindungen zu anderen Ethernetswitches aufnimmt sowie Redundanzmechanismen im Backbone realisiert
  • Ethernetswitch jeweils im PoP-Standort Bn
  • Glasfaserverbindung jeweils von der Kundenlokation Bn zum nächstgelegenen PoP-Standort
  • Endgerät jeweils in der Kundenlokation Bn

Vereinfacht lässt sich die Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung beschreiben als Glasfaseranbindung je einer Kundenlokation zu je einem PoP-Standort und einer Anzahl von Verbindungen durch den redundant ausgelegten Backbone.

P2MP-Einsatzbeispiele

  • Anbindung mehrerer / vieler Außenstellen an die Zentrale
  • Verbindung zum Datenaustausch zwischen einem Dienstleister und vielen seiner Kunden